Orchester der besonderen Art

Der obligate Sirenentest vom vergangenen Mittwoch hatte für die Zivilschutzorganisation Zurzibiet gleich doppelten Premierencharakter.


BAD ZURZACH ( dvd) .: Der Sirenentest der 47 stationären und 11 mobilen Anlagen im Zurzibiet ist an sich ein jährlich wiederkehrendes Ereignis, das einige Angehörige der hiesigen Zivilschutzorganisation am ersten Februarmittwoch von morgens um acht Uhr den ganzen Tag über beschäftigt und in der Regel ausser gelegentlich fehlerhaften Steuerungselementen und Anrufen aus der Zurzibieter Bevölkerung wenig Spektakel bereithält. Diesmal aber war es anders.

Jährlicher landesweiter Sirenentest (5. Februar 2025)

📢 Achtung, es ist nur ein Test! 🚨

Am Mittwoch, 5. Februar 2025, von 13:30 bis 14:00 Uhr findet in der ganzen Schweiz die jährliche Sirenenkontrolle statt – auch im Zurzibiet mit seinen 47 Sirenen.

Wichtig:
➡️ Kein Grund zur Sorge – es müssen keine Schutzmassnahmen ergriffen werden.
➡️ Geprüft wird die Funktionsfähigkeit der Alarmsirenen, die im Ernstfall vor Gefahren warnen.
➡️ Zu hören ist das Zeichen “Allgemeiner Alarm”: Ein auf- und abschwellender Heulton von 1 Minute.

🔴 Echter Alarm
Wenn das Signal ausserhalb des Tests ertönt, besteht eine mögliche Gefahr! In diesem Fall:
📻 Radio einschalten
📢 Anweisungen der Behörden befolgen
👥 Nachbarn informieren

ℹ️ Mehr Infos unter 👉 www.sirenentest.ch

#Sirenentest #Schweiz #Sicherheit #Zurzibiet #zso_zurzibiet

Erfolgreicher Start ins WK Jahr 2025

🎯 „In Krisen Köpfe kennen!“ – Erfolgreicher Kaderkurs im Zivilschutz 🚨

Unter diesem treffenden Motto fand heute, am 17. Januar 2025, ein eintägiger Kaderkurs statt, der unsere Zivilschutzorganisation optimal auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet hat. Unsere Kaderpersonen haben ihr Wissen vertieft und bewiesen, dass sie nicht nur im Einsatz, sondern auch in der Planung und Zusammenarbeit unschlagbar sind.

🕒 Die Highlights des Tages:

• Start in den Tag: Mit Kaffee & Gipfeli ☕🥐 gestärkt in ein intensives Programm.

• Refresher Notfalltreffpunkte & Polycom sowie eAlarm-Schulung

• Jahresplanung: Erstellung des Grobrasters 2025 für alle Fachbereiche – so bleibt nichts dem Zufall überlassen!

• Praxisorientiert: Vorstellung und Schulung des Erste-Hilfe-Materials 🩺 – denn schnelle Hilfe rettet Leben.

• Stärkung des Teams: Eine motivierende Teambildungsübung, die den Zusammenhalt förderte. 💪

Ein Tag, der gezeigt hat: Unser Zivilschutz ist nicht nur gut vorbereitet, sondern auch menschlich stark – denn in Krisen zählen Teamgeist, Vertrauen und klare Köpfe! 🎉

📍#Zivilschutz#InKrisenKöpfeKennen#ErsteHilfe#Teamwork#Kaderkurs

Grossbrand Koblenz, 01.11. – 02.11.2024

Das Bevölkerungsschutzsystem im Zurzibiet wird aktiv gelebt und hat einmal mehr gezeigt, dass es zuverlässig funktioniert. Der Kommandant wurde per Alarmmeldung aufgeboten und begab sich umgehend zum Einsatzort, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen. Schnell wurde klar, dass dies ein langer bis sehr langer Einsatz für die Feuerwehr werden würde und die Verpflegung der Einsatzkräfte sichergestellt werden musste. In enger Zusammenarbeit mit der Behörde, hat der Zivilschutz die Verpflegung vor Ort organisiert und koordiniert.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für die vorbildliche Zusammenarbeit. So geht Bevölkerungsschutz!

Der Bunker ruft … und sie kamen!

Am 20. Oktober 2024, öffnete die Zivilschutzorganisation Zurzibiet die Bunker-Türen des Kommandopostens in Bad Zurzach für die Bevölkerung.

Um 8 Uhr morgens begrüssten der Kommandant Mike Rudin und sein Einsatzleiter Marco Sebastiani, die eingetroffenen AdZS-Angehörigen zum Tag der offenen Bunkertüren. Bereits einen Tag zuvor waren einige Mitglieder des Bevölkerungsschutzes damit beschäftigt, den Kommandoposten einzurichten, verschiedene Werkzeuge und Anhänger auszustellen sowie die Verpflegung vorzubereiten.

Von 9 bis 17 Uhr, standen die Bunkertüren für die Bevölkerung offen. Schon früh fanden sich die ersten Neugierigen im Bunker ein. Mit neugierigen Blicken und vielen interessanten Fragen erkundeten sie die einzelnen Stationen.

„Werden es heute 150 bis 200 Personen?“ fragte der Kommandant seinen Stab, der mit mehreren Mitgliedern vertreten war. Die Meinungen gingen auseinander. Doch um 11:20 Uhr konnte man dem Kommandanten bereits melden, dass 175 Besucher den Kommandoposten betreten hatten – eine erfreuliche Überraschung.

Gegen 13 Uhr strömten erneut viele Interessierte herein, sodass am Ende des Tages sage und schreibe über 400 Besucherinnen und Besucher gezählt wurden. Diese zeigten grosses Interesse daran, den Bunker einmal von innen zu sehen, und stellten gezielte Fragen an die anwesenden AdZS-Mitglieder. Wer es sich gemütlich machen wollte, konnte sich im Mannschaftsraum mit Köstlichkeiten aus der hauseigenen Küche stärken. Auch die Kinder kamen auf ihre Kosten – beim Sandsackwerfen, Mohrenkopf-Greifen, dem Hebekissen-Labyrinth und auf der Hüpfburg.

Eine besondere Überraschung war der Besuch einiger Mitglieder des Technischen Hilfswerks DE, die noch nie zuvor einen Kommandoposten des Zurzibiets von innen gesehen hatten.

Am Ende des Tages war es ein grosser Erfolg für die ZSO Zurzibiet und ihren Kommandanten Mike Rudin. Ein besonderer Dank gilt der Bevölkerung des Zurzibiets für das grosse Interesse.

Verfasst von Adjutant und Fourier Alexander Spuler

Weitere Fotos folgen…..

Bevölkerungsschutz sucht Nachwuchs

ZURZIBIET (tf) – Sie sind da, wenn es brennt, sie retten und verarzten, sie sorgen für Ordnung und Sicherheit, sie stellen die Grundversorgung sicher und unterstützen, wenn Not am Mann, an der Frau ist. Die Mitglieder des Bevölkerungsschutzes. Das Problem ist: Ihnen geht zunehmend das Personal aus. «Wir suchen dich!» – Es ist ein engagierter Appell, den Feuerwehrkommandant Diego Galindo an die Öffentlichkeit richtet. Im Schwaderlocher «Dorfblättli», Ausgabe 2 / 2024, schildert er, wie sich das Leben im Dorf, die Bedeutung der Vereine, verändert hat, wie Anonymität mehr und mehr Einzug hält und die Bereitschaft, sich für die Allgemeinheit einzusetzen, abgenommen hat.

Quelle: Botchaft, Bürli AG | Hauptstrasse 19 | 5312 Döttingen

Betreuer WK, Aareperle Döttingen

Vom 10. bis zum 13. September 2024 hatten wir das große Vergnügen, sechs engagierte Zivilschützer sowie ihren Gruppenführer in der Aareperle willkommen zu heissen. Diese Zeit war nicht nur eine Bereicherung für unsere Bewohner und Bewohnerinnen, sondern auch für das gesamte Team.

Während ihres Aufenthalts haben die Zivilschützer unseren Bewohnern viel Freude bereitet. Sie haben mit ihnen Gespräche geführt, gemeinsam Spiele gespielt und sie auf Ausflügen begleitet. Die positiven Rückmeldungen und das Lächeln in den Gesichtern unserer Bewohnenden sprachen Bände über die wertvolle Zeit, die wir miteinander verbringen durften.

Darüber hinaus haben die Zivilschützer auch tatkräftige Unterstützung in verschiedenen Abteilungen geleistet. Wo immer es ihnen möglich war, haben sie mit angepackt und die Arbeit in der Aareperle bereichert. Ihr Einsatz und ihre Hilfsbereitschaft wurden von allen Mitarbeitern geschätzt.

Wir sind unheimlich dankbar für die tolle Zeit, die wir gemeinsam verbringen durften. Auch wenn der Aufenthalt viel zu kurz war, sind die Erinnerungen, die wir miteinander geschaffen haben, von unschätzbarem Wert. Die Zivilschützer haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen und wir hoffen, sie bald wieder bei uns begrüssen zu dürfen.

Quelle: Text und Bilder Aareperle Zentrum der Begegnung Pflege und Betreuung

Link: Aareperle

Betreuer WK im PFAUEN Zurzach

Der 4 Tägige WK war ein voller Erfolg für alle Beteiligten.

Diese Woche leuchteten die orangefarbenen Westen der Zivilschützer durch das Generationenhaus des Pfauen in Bad Zurzach. Im Rahmen eines geplanten WK-Einsatzes rückten am Dienstag 21 Betreuer des Zivilschutz in das Zentrum für Pflege und Betreuung ein. Nebst der Unterstützung des Pflegepersonals, vor allem in der Aktivierung, aber auch der einfachen Pflege von hilfsbedürftigen Personen, nutzte der Pfauen die zusätzliche Unterstützung, um Bewohnerausflüge durchzuführen. Durch die zusätzliche «Manpower» war es möglich, eine 1:1 Betreuung zu gewährleisten und den Bewohnern des Pfauen eine grosse Freude zu bereiten.

Am Donnerstag durften die Bewohner der spezialisierten Abteilung für demenzerkrankte Menschen zu einem tollen Ausflug aufbrechen. Nach dem Mittagessen versammelten sich ein gutes Dutzend Bewohner und ebenso viele Zivilschützer vor dem Pfauen und warteten auf die Ankunft des Reisecars. Mit einer speziellen Hebebühne konnten die Bewohner im Rollstuhl rasch und unkompliziert in den Car einsteigen. Nach kurzer Fahrt dem Rhein entlang, traf der Car in Full ein, wo das Fahrgastschiff «Waldshut-Tiengen» die Bewohner empfing. Eine orange-leuchtende Karawane begleitet die Senioren den Steg hinunter und auf die Fähre. Nebst dem regulären Fährdienst bietet das von den Stadtwerken Waldshut-Tiengen betriebene Schiff auch Rheinrundfahrten an. Während dieser Rundfahrt durften die Bewohner bei bester Aussicht eine Schwarzwälder oder Aargauer Rüeblitorte und einen feinen Kaffee geniessen. Trotz des windigen Wetters trauten sich einige Bewohner auch auf das Oberdeck, wo die Aussicht auf den Rhein und das Uferland natürlich umso schöner war.

Die Betreuer der Zivilschutzorganisation Zurzibiet zeigten aber nicht nur auf den verschiedenen Ausflügen, sondern auch im Generationenhaus selbst vollen Einsatz. Natascha Etspüler, Leiterin der Abteilung «Aktivierung» hatte die Mannen für ein grosses Projekt eingespannt, welches sie schon lange im Kopf hatte: Den Bau von sogenannten «Sensorik-Boards». Sensorik-Boards bieten eine Vielzahl von taktilen, auditiven und visuellen Reizen, welche die Sinne der Bewohner stimulieren, alte Erinnerungen wecken und schlussendlich Freude bereiten und das Wohlbefinden steigern. Durch die Interaktion mit diesen Tafeln werden kognitive Fähigkeiten wie Gedächtnis und Aufmerksamkeit angeregt und trainiert, was für Menschen mit Demenzerkrankung besonders wichtig ist. Mit eigens mitgebrachtem Werkzeug bohrten, hämmerten, klebten und malten die Zivilschützer dann gemeinsam mit den Bewohnern an den verschiedenen Sensorik-Boards, welche nun regelmässig in den Pflege- und Aktivierungsalltag auf der Demenzabteilung integriert werden.

«Das Arbeiten mit diesen Menschen ist eine sehr dankbare und befriedigende Aufgabe. Sie freuen sich, dass wir Zivilschützer da sind und so viel Zeit für sie haben», erzählt einer der Zivilschützer. 

«Unser Personal wird in diesen Tagen entlastet und gleichzeitig können wir den Bewohnern ein speziell grosses und attraktives Wochenprogramm zur Aktivierung anbieten, was uns natürlich sehr freut», meint Natascha Etspüler.

Und was sagen die Bewohner? 

«Jetzt gehen die schon wieder? Schade. Wir hatten so viel Spass. Also von mir aus dürften sie gerne noch länger bleiben», meint eine Bewohnerin der Abteilung Chilebückli.

Schlussendlich darf man wohl sagen, dass der Einsatz für alle Beteiligten ein voller Erfolg war. Der Zivilschutz konnte sein Fachpersonal im Umgang mit pflegebedürftigen Personen schulen und ist bereit, sich im Ernstfall um hilfsbedürftige Menschen zu kümmern. Der Pfauen profitierte von den vielen unterstützenden Händen und den Vorteilen, welche die dadurch mögliche 1:1 Betreuung mit sich bringt. Nicht zuletzt waren wohl die Bewohner des Pfauen die grössten Gewinner dieser Aktion. Sie durften durch den Zivilschutz-WK eine spannende und abwechslungsreiche Woche geniessen, in der sie besonders viel Aufmerksamkeit und Unterstützung erhielten.

Text und Bilder Quelle: Pfauen – das Zentrum für Pflege und Betreuung – Pfauen – Das Zentrum für Pflege und Betreuung