Einsatzbericht Radsporttage Gippingen 2021

Nach einem Jahr Pause fanden dieses Jahr wieder die Radsporttage Gippingen statt. Die ZSO Zurzibiet unterstützte das Fest während des Aufbaus, Abbaus, und während der Renntage mit über 50 Mann, mit insgesamt 317 Diensttagen.

Durch die Coronasituation wurde das Rennen dieses Jahr ohne Publikum geplant. Damit fielen die Festwirtschaft sowie die Familientag-Aufbauten weg. Dies erforderten ein paar Umplanungen und Flexibilität auch seitens des Zivilschutzes.

An den Renntagen stellten die Zivilschützer einen Grossteil der Streckenposten. Diese gewährleisteten, dass die Velofahrer gefahrlos ihre Runden drehen konnten. Die neue Rennstrecke via Rotberg, Villingen, bedeutete ca. 50 zusätzliche Einsatzpositionen. Einen Teil dieser Stellen wurde durch die ZSO Zurzibiet abgedeckt, was einen erheblichen Planungsaufwand erforderte.

Wegen kurzfristiger Ausfälle einzelner Streckenposten bei der Zivilschutz-Organisation sowie auch bei unseren Partnern, musste diese Planung immer wieder angepasst werden. Die ZSO konnte aber glücklicherweise durch ihre Spontanität alle Posten an der Rennstrecke sicherstellen, wofür wir vom Chef der Streckensicherung auch verdankt wurden. Dies zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen den Partnern des Bevölkerungsschutzes (Feuerwehr, Regionalpolizei Zurzibiet, Armee) ist. Ohne diese Teamarbeit wäre ein solcher Einsatz nicht durchführbar.

Alles in Allem war der Einsatz ein grosser Erfolg. Wie immer an so einem Grossanlass, lief nicht alles perfekt. Die Leitung der ZSO nimmt dies als Chance unsere Organisation zu verbessern und Fehlerquellen zu beseitigen. Die Zurzibieter Zivilschutzorganisation freut sich bereits auf die nächste Austragung der Radsporttage Gippingen, welche hoffentlich im nächsten Jahr wieder mit Zuschauer stattfinden wird.

Autor: EL Mario Eberhard

Zu Besuch bei #immerda – Die Subkampagne von helfen helfen® Schweiz

Wir wünschen dem Team von helfen helfen® Schweiz, eine erfolgreiche Kampagne und sprechen unseren DANK aus.

Infos zum Projekt:

Projektbeschreibung
Seit Beginn der Coronapandemie ist unser Alltag von Schlagzeilen geprägt. Viele kleine Geschichten gingen deshalb unter. Auch für die Menschen im Bevölkerungsschutz und der Armee war es eine aussergewöhnliche Zeit. Wir erzählen ihre Geschichten.
Mehr Menschlichkeit, Respekt und Dankbarkeit. Diese Werte will Elias Kaiser mit dem Projekt 10 Menschen, 10 Geschichten fördern. Er sagt: «Das Teilen von persönlichen Geschichten führt zu mehr Verständnis untereinander». Er ist davon überzeugt, dass mehr Ehrlichkeit und Offenheit gegenüber anderen Mitmenschen zu einem besseren Zusammenleben führen.
Gemeinsam mit dem Verein helfen helfen® Schweiz wurde diese Ausstellung als Vorprojekt für die neue Kampagne ins Leben gerufen. Der Verein setzt sich mit authentischer Kampagnenarbeit gesamtschweizerisch für Einsatz- und Rettungskräfte ein.
stellt die Arbeit der Einsatz- und Rettungsorganisationen ins Zentrum. Menschen, die jederzeit bereitstehen, um zu helfen, wo Hilfe benötigt wird, sollen für ihren wertvollen Einsatz mehr Dankbarkeit, Respekt und Wertschätzung erfahren. Alle Informationen dazu finden Sie unter http://http://www.immerda.swiss

Ausstellungsprogramm:

Überprüfung der Einsatzbereitschaft

Zurzeit findet die periodische Kontrolle und Überprüfung der Einsatzbereitschaft von unserer Zivilschutzorganisationen, durch die Abteilung Militär und Bevölkerungsschutz statt. Es werden alle aktiven Zivilschutzanlagen der ZSO im Bezirk Zurzibiet, auf die Einsatzbereitschaft überprüft. Auch wird die Zivilschutzstelle sowie die verschiedenen Einsatzformationen inklusiv Material, auf die Einsatztauglichkeit überprüft. Die Überprüfung wird Ende dieser Woche abgeschlossen sein.

Das Impfzentrum Leuggern wir durch den Zivilschutz Zurzibiet unterstützt

Am Montag, 22. Februar 2021 nimmt das Asana Spital Leuggern das Impfzentrum, im Auftrag des Kantons den Betrieb auf.

Die Anmeldung zur Impfung erfolgt ausschliesslich online über die offizielle Plattform des Kantons Aargau, beachten Sie dazu den Registrierungs-Link: Anmeldung zur Covid-19-Impfung – Kanton Aargau (ag.ch)

Lageplan

Weitere Infos: Asana Spital Leuggern: Covid Impfung

Zivilschützer beim Aufbau des Impfzentrum

Zurzibieter Contact-Tracer

Alle Aargauer ZS Organisationen erhielten Mitte November 2020 einen Rahmenbefehl für die Unterstützung des Contact-Tracing-Center in Aarau. Die einzelnen Formationen waren jeweils 2-3 Wochen im Einsatz. Die ZSO Zurzibiet erhielt ihren Einsatzbefehl für den Zeitraum 1. bis 15. Februar 2021.

Aufgebot für 44 AdZS

Am Montag 1. Februar rückten 44 Angehörige der ZSO Zurzibiet in den KP nach Bad Zurzach in zwei Tranchen ein, um anschliessend nach Aarau zu verschieben. Im CTC erhielten die Zivilschützer eine Einführung in die Tätigkeiten, die sie die nächsten 14 Tage zu erfüllen hatten. Konkret wurden positiv getestete Personen über ihre Isolationsauflagen und die Dauer informiert, Kontaktpersonen wurden erfragt und Verfügungen erstellt. Auch die Entlassungen aus Isolation und Quarantäne wurden telefonisch mitgeteilt. Hierfür wurde mit einer speziellen Webapp und Excel-Listen gearbeitet.

Die Einsatzleitung vor Ort, bestehend aus Oblt Simon Spuler und Lt Berat Maliqi, hatten im Vorfeld Kontakt mit der ZSO Baden und ZSO Wettingen-Limmattal, welche im Januar im Einsatz standen, aufgenommen. Dabei konnten wertvolle Tipps und Hintergründe erfragt werden. Unter anderem stellte sich heraus, dass in Aarau aufgrund der Arbeitsplätze und variierendem Auftragsvolumen nur 2 Schichten à 10 Personen im Einsatz seien.

Laut Auftrag des Kantons und auch auf Wunsch des CTC, nahmen alle Zurzibieter AdZS an diesem Ausbildungstag teil, um bei einer Eskalation der Fallzahlen schneller reagieren zu können.

Am Abend wurde dann rund die Hälfte der aufgebotenen mit der Information eines möglichen Nachaufgebotes wieder entlassen.

2 Schicht Betrieb

Ab Dienstag 2. Februar wurden die Aufträge von 2 Arbeitsgruppen erledigt. Die Frühschicht von 08:00 bis 14:00 und die Spätschicht von 14:00 bis 20:00. Die Eingeteilten konnten individuell, oder per Shuttle-Bus ab Bad Zurzach einrücken. Die Verpflegung wurde von Gastronomen aus der Region Aarau sichergestellt. Die 2 Büros, die vom Zivilschutz betrieben wurden, standen unter ständiger Betreuung von Angestellten des CTC, die mit Rat und Tat zur Seite standen.

Personalreduktion

Gegen Ende der ersten Woche zeigte sich, dass das Auftragsvolumen immer kleiner wurde. Zusammen mit dem CTC wurde vereinbart, dass ab dem 9. Februar nur noch die Frühschicht im Einsatz steht. Durch kleinere Personalanpassungen, stand für die verbleibenden Tage eine weiterhin motivierte Truppe im Einsatz. Das CTC in Aarau lobte beim letzten Abtreten die Arbeit und den innovativen Geist, den die Zurzibieter nach Aarau gebracht hatten.

Aufgrund der glücklicherweise weiter fallenden Fallzahlen hat der Kanton entschieden, die weiteren ZSO‘s erst auf Abruf in den Einsatz zu bringen.

Einsatzleiter Oblt S.Spuler und Einsatzleiter Lt B.Maliqi bei der Endbesprechung und Auswertung(AEK) des Einsatzes.
Der Einsatzleiter bedankt sich bei den Zivilschützer für den Einsatz im CTC.

Die Sirenen und Alertswiss werden am Mittwoch, 3. Februar 2021 getestet

Bern, 28.01.2021 – Die Sirenen als Kernelement im Gesamtsystem zur Alarmierung der Bevölkerung werden jährlich überprüft. Im Ereignisfall können die Sirenen nur zuverlässig alarmieren, wenn sie auch richtig funktionieren. Am Mittwoch, 3. Februar 2021 findet deshalb in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Wie in den beiden letzten Jahren werden auch die Alertswiss-Kanäle getestet. Die Zahl der Alertswiss-Nutzerinnen und –Nutzer ist auf 680’000 gestiegen.

In der Schweiz gibt es rund 5000 Sirenen für den Allgemeinen Alarm. Mit zusätzlichen 2200 mobilen Sirenen wird nahezu die gesamte Bevölkerung der Schweiz mit dem Heulton erreicht. Am 3. Februar 2021 wird in der ganzen Schweiz die Funktionsbereitschaft der Sirenen getestet – sowohl die Sirenen des Allgemeinen Alarms wie auch des Wasseralarms. Die Bevölkerung muss keine Massnahmen ergreifen.

Ausgelöst wird über die Sirenen um 13.30 Uhr das Zeichen Allgemeiner Alarm, ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Wenn nötig, kann der Sirenentest bis 14.00 Uhr weitergeführt werden. Parallel dazu verbreitet jeder Kanton eine Informationsmeldung via Alertswiss. In den Nahzonen unterhalb von Stauanlagen wird ab 14.15 Uhr bis spätestens 15.00 Uhr der Wasseralarm getestet. Das Signal besteht aus zwölf tiefen Dauertönen von je 20 Sekunden in Abständen von je 10 Sekunden. Nicht getestet wird in diesem Jahr das Abfahren von vorgeplanten Routen mit mobilen Sirenen. Damit soll das Bevölkerungsschutzpersonal, das stark in die Pandemiebekämpfung involviert ist, entlastet werden.

Quelle: https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-82028.html

Einsatz im Contact Tracing Center (CTC)

Einsatz «Contact Tracing Center Aarau»

Am 1. Februar 2021 sind 40 motivierte AdZS der Zivilschutzkompanie Zurzibiet im KP Bad Zurzach eingerückt, für den Dienstantritt zum Corona-Einsatz «Contact Tracing Center Aarau». Nach einem kurzen Appell gab es eine Orientierung durch die Einsatzleiter Oblt Simon Spuler und Lt Berat Maliqi. Die Erwartungen an die Belegschaft ist gewohnt sehr hoch. Man soll die ZSO Zurzibiet von seiner besten Seite präsentieren. Die Verschiebung nach Aarau erfolgte in genügend Mannschaftsbussen. Vor Ort in Aarau wurden die AdZS von den Mitarbeitern des Contact Tracing Center Aarau erwartet. Im Eniwa-Gebäude in der Nähe des Bahnhofs wurden die Arbeitsplätze eingenommen. In zwei Vorträgen wurden die AdZS auf ihre Arbeit vorbereitet. Nach einem kleinen Rundgang durchs Gebäude ging es mit Übungen unter Realbedingungen weiter, wo die Theorie bereits in Praxis umgewandelt werden konnte. Das CTC-Webtool sowie diverse Listen werden die AdZS die nächsten Wochen stets begleiten. Die AdZS sind guter Dinge, dass die Arbeiten zur vollsten Zufriedenheit des Contact Tracing Center Aarau erfüllt werden können.

Die AdZS freuen sich, einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beitragen zu dürfen.

Oblt Simon Spuler bei der Einführung des Auftrags.

Zurzibieter Zivilschützer bringen Weihnachtsstimmung ins Pflegeheim

Die Zivilschützer sorgten am 24. Dezember für Weihnachtsstimmung im Pflegeheim und haben die Bewohner mit einer Drehorgel-Einlage überrascht. Vielen Dank an die zwei Zivilschützer. Dies war eine willkommene Abwechslung für alle Bewohner. Ihr macht einen tollen Job.

Unsere Zivilschützer sind auch über die Festtage im Einsatz

Um die Weihnachtszeit wenigstens ein wenig zu erleben haben wir einen kleinen Tannenbaum in den Mannschaftsraum hingestellt. Zusätzlich hat jeder Zivilschützer persönlich vom Kommandanten, eine kleine Überraschung als Anerkennung für ihre geleistet Arbeit erhalten. Die Zivilschützer erbringen eine grossartige Leistung, über diese Festtage ist ihre Unterstützung wichtiger denn je. Uns ist es auch bewusst, dass die eingesetzten Zivilschützer ihre Familien in diesen Tagen nicht so oft sehen wie sonst in dieser Zeit. Daher nochmals ein ganz GROSSES DANKESCHÖN an alle im Einsatz stehenden Einsatzkräfte. Ihr macht einen grossartigen Job, vielen Dank.

Euer Kommandant Mike Rudin.