Zu Besuch beim THW Ortsverband Waldshut-Tiengen

Bild: THW Waldshut-Tiengen

Am 28. April 2024 veranstaltete das Technische Hilfswerk (THW) in Waldshut-Tiengen einen Tag der offenen Tür, der eine hervorragende Gelegenheit bot, den Zivilschutz Zurzibiet zu präsentieren. Die Resonanz der Besucher war überwältigend, und es ergaben sich spannende Dialoge zwischen uns und den Besuchern. An unserem Stand konnten die Besucher in spielerischer Atmosphäre mit einem Holz-Labyrinth die Funktionsweise der Lufthebekissen kennenlernen und ausprobieren. Zudem waren weitere Hilfsorganisationen an diesem Anlass vertreten, wie die Feuerwehr oder das Rote Kreuz, und so weiter. Wir sind sehr dankbar für die Möglichkeit, dass wir diesen Tag mitgestalten konnten und möchten allen Organisatoren herzlich dafür danken, dass sie diesen beeindruckenden Event ermöglicht haben.

Obwohl das THW und der Zivilschutz grundsätzlich unterschiedliche Aufgabenbereiche haben, lassen sich doch einige Parallelen ziehen. Teilweise überschneiden sich ihre Aufgaben und Einsatzmittel, was einen interessanten Vergleich ermöglicht. Es war inspirierend zu sehen, wie sich verschiedene Organisationen zusammengetan haben, um die Öffentlichkeit über ihre Arbeit zu informieren und gemeinsame Ziele zu verfolgen, nämlich den Schutz der Bevölkerung. Die Besucher zeigten großes Interesse am Schweizer Zivilschutz und stellten zahlreiche Fragen zu dessen Aufgaben und Einsatzgebieten, was deutlich das breite Interesse an den verschiedenen Bereichen des Zivilschutzes unterstrich.

Bild: THW Waldhut-Tiengen
Bild: THW Waldshut-Tiengen
Bild: ZSO Zurzibiet
Bild: ZSO Zurzibiet

Obligatorische Sicherheitsveranstaltung Bevölkerungsschutz

Nicht militärdienstpflichtige Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Aargau (Schweizerinnen sowie niedergelassene Ausländerinnen und Ausländer), die im laufenden Jahr ihren 23. Geburtstag feiern, sind seit dem 1. Januar 2024 zur Teilnahme an einer Sicherheitsveranstaltung verpflichtet.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten an der obligatorischen Sicherheitsveranstaltung Einblick in relevante Themen des Bevölkerungsschutzes und seine Partner. Sie lernen so die verschiedenen Facetten des Bevölkerungsschutzes kennen. Darüber hinaus sind Themen wie Sicherheit im Alltag und Verhalten bei Gewalt sowie die Vorstellung der sicherheitspolitischen Mittel des Bundes Teil der Veranstaltung. Die Veranstaltung trägt so dazu bei, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Ereignisfall besser vorbereitet sind.

Die Sicherheitsveranstaltungen findet dezentral in den Bevölkerungsschutzregionen statt. Die regionalen Führungsorgane, Polizeien, Feuerwehren, Zivilschutzorganisationen und das Gesundheitswesen sind verpflichtet, an der Sicherheitsveranstaltung teilzunehmen und diese mitzugestalten. Die Partner des Bevölkerungsschutzes erhalten die Möglichkeit, sich vorzustellen sowie den Teilnehmenden den Mehrwert eines Engagements im Bevölkerungsschutz aufzuzeigen.

Mehr Infos unter: www.ag.ch/sicherheitsveranstaltung

Sicherheitstag Schule Endingen


Der Zivilschutz Zurzibiet konnte sich zusammen mit anderen Partnern wie der Regionalpolizei Zurzibiet, der Feuerwehr Surbtal, Reddog und dem Samariterverein Lengnau des Bevölkerungsschutzes am Sicherheitstag der Schule Endingen präsentieren. Den über 200 Schülern wurde der Zivilschutz und seine Aufgaben etwas näher gebracht. Die Schüler durften mit verschiedenen technischen Geräten arbeiten und diese ausprobieren. Dabei erhielten sie einen Einblick in die wichtige Arbeit des Zivilschutzes bei der Bewältigung von Notfallsituationen und Katastrophen. #repolzurzibiet #feuerwehr_surbtal #redogschweiz #gemeinde.endingen




Feuerwehr Surbtal


Repol Zurzibiet

Einsatzübung “PANZER”


Die Einsatzübung zum Szenario Erdbeben, mit dem Übungsnamen “PANZER”, wurde am 27.03.2024, mit verschiedenen Fachbereichen durchgeführt. Insgesamt waren über 100 Zivilschützer, aus vier verschiedenen Fachbereichen, an der Übung beteiligt. Es gab drei verschiedene Schadensorte, mit diversen Aufgaben zu bewältigen. Zum Beispiel wurde in der Gemeinde Full, der Zivilschutz zum Freiräumen einer Strasse sowie zum Anheben eines schweren Objektes aufgeboten, um anschließend eine unter einem Fahrzeug eingeklemmte Person zu retten. An einem anderen Schadensort, musste mittels technischen Hilfsmitteln ein Loch in eine Betonmauer gemacht werden, um dahinter eingeschlossene Personen zu retten. Die gesamte Übung wurde zentral im Kommandoposten in Zurzach geführt und koordiniert.

Solche Übungen sind von entscheidender Bedeutung für unsere Organisation. Als Zivilschutztruppe sind wir darauf angewiesen, in Notfallsituationen schnell und effektiv handeln zu können. Durch regelmäßige Übungen wie diese, können wir unsere Einsatzbereitschaft und Koordinationsfähigkeiten ständig verbessern. Dies ermöglicht es uns, im Ernstfall Leben zu retten und Schaden zu minimieren. Die Erfahrung und das Wissen, das wir aus solchen Übungen gewinnen, sind unersetzlich und tragen massgeblich dazu bei, dass wir als Organisation effektiv und professionell agieren können, wenn die Gemeinschaft uns am Dringendsten braucht.

Einsatzleitung Kommandoposten Rück


Kommandoposten Front


Elektronische Lagekarte


Ausleuchten des Schadenplatzes


Unterbauung eines schweren Objektes, um anschliessend das Objekt zu heben.


Küchenteam


Durchbruch einer Betonmauer


Technisches Material


Transportmittelzentrale


Kernbohrungen


Loch für die Rettung

Sirenentest, 07.02.2024

Der jährliche Sirenentest

Testtag: erster Mittwoch im Februar

Jeweils am ersten Mittwoch des Monats Februar findet in der Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Dabei wird die Funktionsbereitschaft nicht nur der Sirenen des „Allgemeinen Alarms“, sondern auch jener des „Wasseralarms“ getestet. Mittels Radio- und TV-Spots sowie Medienmitteilungen wird die Bevölkerung vorgängig auf den Sirenentest aufmerksam gemacht. Es sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen. Die Bevölkerung wird um Verständnis für die mit der Sirenenkontrolle verbundenen Unannehmlichkeiten gebeten.

Zwei Alarmzeichen

Ausgelöst wird um 13.30 Uhr in der ganzen Schweiz das Zeichen „Allgemeiner Alarm“, ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Die Sirenenkontrolle darf bis 14.00 Uhr weitergeführt werden. Ab 14.00 Uhr bis spätestens 16.30 Uhr wird im gefährdeten Gebiet unterhalb von Stauanlagen das Zeichen „Wasseralarm“ ausgelöst. Es besteht aus zwölf tiefen Dauertönen von je 20 Sekunden in Abständen von je 10 Sekunden. Insgesamt werden rund 7200 stationäre und mobile Sirenen auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft.

Bei Alarm richtig reagieren

Wenn das Zeichen „Allgemeiner Alarm“ ausserhalb des angekündigten Sirenentests ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren. Der „Wasseralarm“ bedeutet, dass man das gefährdete Gebiet sofort verlassen soll. Weitere Hinweise und Verhaltensregeln finden sich auf www.alert.swiss und auf Teletext, Seite 680.

Alertswiss: der direkte Draht zwischen Behörden und Bevölkerung

Ergänzend zum Alarmierungs- und Informationssystem mittels Sirenen und Radio alarmieren und informieren die Behörden die Bevölkerung bei Ereignissen auch via „Alertswiss“.  Die Bevölkerung ist daher aufgefordert, die neuen Alarmierungs- und Informationskanäle zu nutzen und insbesondere die Alertswiss-App auf ihren täglich genutzten Smartphones zu installieren. Die Alertswiss-App gibt es kostenlos für Android- und für iOS-Systeme. Sie ist downloadbar im Google Play Store und im App Store von Apple. Über die neuen Funktionen informiert das BABS regelmässig auf www.alert.swiss sowie über Facebook und Twitter

Quelle Beitragsbild: https://www.vol.at

Jahresbericht ZSO

Im Jahr 2023 war das Engagement im Bereich des Zivilschutzes besonders intensiv, geprägt von zahlreichen Sitzungen und zusätzlichen Vorbereitungsaufgaben im Zusammenhang mit der Sicherstellung der Versorgung (Mangellage). In den Wiederholungskursen standen diese Vorbereitungsaufgaben im Vordergrund und wurden in verschiedenen Fachbereichen ausführlich behandelt. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der ausführlichen Auseinandersetzung mit der aktuellen globalen Situation. Die Bedeutung privater Schutzräume stieg rapide in der Bevölkerung an, was viele offene Fragen und Unklarheiten aufwarfen und somit einen zusätzlichen Mehraufwand erforderte. Die Notlage im Asylbereich verschärfte sich erheblich, weshalb wir auch in diesem Themenfeld Überlegungen anstellen und bereits erste Konzepte erstellen mussten.

Lesen sie hier den ganzen Bericht:

Sandsäcke für Hochwasserschutz

Wir verkaufen Sandsäcke an private Liegenschaftsbesitzer, in der Bevölkerungsschutz-Region Zurzibiet, für den bedingten Objektschutz bei Hochwasser. Einsatz und Lagerung der Sandsäcke sind Sache der Liegenschaftsbesitzer.

Sack:Polypropylen, gefüllt mit Sand, beidseitig vernäht, weitgehend verrottungsfrei
Gewicht:ca. 20 kg
Länge:ca. 55 cm
Breite:ca. 35 cm
Preis inkl. Lieferung im Zurzibiet: Stk. CHF 10 (Bar bei Lieferung)
Preis bei Abholung in RekingenStk. CHF 8 (Bar bei Abhohlung)
Lagerungtrocken, belüftet, keine direkte Sonneneinstrahlung 
Bestellung:Bestellformular

Das Angebot gilt solange der Vorrat reicht!!!

Grössere Bestellungen auf Anfrage.

Schulung Methodik und Didaktik

Am 18. Oktober 2023, fand im Werkhof Gränichen, die vom Aargauischer Zivilschutzverband AZSV organsierte Schulung zum Thema “Methodik und Didaktik” statt. Die Veranstaltung wurde von Beatrice Renfer geleitet und richtete sich an 20 Teilnehmer (davon drei von der ZSO Zurzibiet) aus verschiedenen Fachbereichen und Kaderstufen des Zivilschutzes. Im Mittelpunkt standen neben der Theorie auch praktische Übungen und Teamarbeiten, die dazu beitrugen, die Führungskompetenz der Teilnehmer zu stärken.

Nachdem die Referentin über sich und ihren Werdegang erzählte, begann die Schulung mit einer Vorstellungsrunde, bei der die 20 Teilnehmer die Gelegenheit hatten, sich gegenseitig kennenzulernen. Die einzelnen Teilnehmer stellten sich kurz vor und beantworteten eine Frage, die sie vorher spontan gezogen hatten. Dies schuf eine angenehme und offene Atmosphäre, die während der gesamten Veranstaltung erhalten blieb. Danach ging es weiter mit dem Theorieteil zum Thema Methodik und Didaktik. Beatrice Renfer erklärte die Grundlagen und Prinzipien dieser Lehr- und Lernmethoden und verdeutlichte ihre Bedeutung für die Vermittlung von Wissen und Führungskompetenz.

Die Schulung zeichnete sich durch eine Vielzahl von interaktiven Elementen aus. Die Teilnehmer wurden in Gruppenarbeit eingeteilt, um gemeinsam verschiedene Aspekte der Methodik und Didaktik zu erarbeiten. Darüber hinaus wurden immer wieder Phasen eingebaut, in denen im Plenum diskutiert wurde. Dies förderte den Austausch von Erfahrungen und Erkenntnissen zwischen den Teilnehmern und half dabei, ein tieferes Verständnis für die behandelten Themen zu entwickeln.

Nach dem Mittagessen und einer kurzen Teilnehmeraktivierung, ging der spannenden Tag weiter. Da die Vermittlung von Informationen auf verschiedenen Kanälen stattfinden und visuelle Inhalte besser verinnerlicht werden können, wurde jeder Teilnehmer mit Flipchart und Stiften ausgerüstet. Die Beteiligten lernten, wie sie Informationen ansprechend und verständlich auf Flipcharts darstellen können, um einen kreativen und visuellen Ansatz der Wissensvermittlung zu wählen. Es zeigte sich, dass jeder einen großartigen Flipchart gestalten kann, auch wenn man der Überzeugung war, eigentlich gar nicht zeichnen zu können.

Die Gestaltung der Schulung, die Möglichkeit zur Gruppenarbeit und der Einsatz visueller Hilfsmittel trugen maßgeblich dazu bei, dass die Schulung ein voller Erfolg war. Beatrice Renfer erwies sich als kompetente und engagierte Referentin, die es verstand, die Inhalte verständlich zu vermitteln und die Teilnehmer aktiv einzubeziehen.

Die positiven Rückmeldungen der Teilnehmer bestätigen, dass diese Schulung nicht nur Wissen vermittelt hat, sondern auch die Motivation und das Verständnis für die Bedeutung von Methodik und Didaktik gesteigert hat. Wir möchten uns herzlich bei Beatrice Renfer bedanken und hoffen auf weitere solch lehrreiche Schulungen in der Zukunft.

Autor: Four Elvira Meier

Winzerfest 2023 – ein Fest mit einem runden Geburtstag 70!

Der Einsatz zu Gunsten der Gesellschaft startet am Donnerstag, 28. September mit dem Kadervorkurs und Aufbau des KP-Fronts beim Gemeindehaus in Döttingen. Es war ein großartiges Erlebnis und man konnte schon einige Erkenntnisse feststellen.

Vom Freitag, dem 29. September bis am Sonntag, dem 01. Oktober 2023 standen 14 aktive Zivilschützer und 3 Kaderleute im vollen Einsatz für den Verein Winzerfest. Wir wurden mit dem Thema «Verkehrsregelung / Parkplatz» & «Unterstützung Verpflegung der Einsatzkräfte am Abend» beauftragt. Diese Arbeiten wurden in voller Zufriedenheit für den Verein erledigt.

Das grosse Highlight war sicher der Sonntag mit der Verkehrsreglung während des Umzuges und die Hilfestellung am Abend für die Einsatzkräfte des Festes. Der Umzug war mit dem großartigen Wetter, welches sich der Verein Winzerfest gewünscht hatte, ein Riesenerfolg. Die Zuschauerschar war das Zeichen dafür. Das Ganze wurde mit einem Weltrekord begonnen. Man versuchte den Rekord mit gegenseitigem Anstossen zu brechen.

Der ganze Einsatz war für das Kommando ein Erfolg, da es ohne grosse Komplikationen und unfallfrei über die Bühne ging!

Wir möchten uns bei allen Oragnisationen (Polizei, Feuerwehr, Sanität, Sicherheitsdienst und OK) herzlich bedanken für die tolle Zusammenarbeit.

Des Weiteren freuen wir uns schon auf das Jahr 2024 und das 71. Winzerfest.

Bericht erstellt durch Einsatzleiter Noah Stebler & Fourier Alexander Spuler

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